Konzert mit dem Kammertrio der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden

Mit Yoko Yamamura-Litsoukov (Violine), Katalin Orbán (Violoncello), Yury Ilianov (Klavier) und Michael Hurshell (Vortrag)

Mittwoch, 29. Mai 2024 | 19:30 Uhr | Lutherkirche Radebeul 
(Kirchplatz 1 | 01445 Radebeul)

Dresden im Dialog – Internationale Wochen zu Frieden.Kultur.Stadt
Foto: Beim Konzert in der Neuen Synagoge zu Dresden

Programm:

1. Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49 von Felix Mendelssohn
 
2. Kurzvortrag von Michael Hurshell zu Werken und Komponisten
 
3. Klaviertrio d-Moll op. 3 von Alexander Zemlinsky

Zahlreiche jüdische Musikerinnen, Musiker, Komponistinnen und Komponisten waren einem unglaublichen Umfang an staatlicher Verfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und in den von Deutschland im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebieten ausgesetzt. Nachweislich wurden 295 Musikerinnen und Musiker deportiert oder begingen vor ihrer Deportation Suizid.

In einer europaweit einmaligen Initiative setzt die Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden ein Zeichen gegen das Vergessen. Das im November 2007 gegründete Ensemble spielt Kompositionen jener jüdischer Musikerinnen und Musiker, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt, in ihrer Arbeit behindert oder gar getötet wurden.

Michael Hurshell ist nicht nur stellv. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, sondern seit langem auch Leiter und Chefdirigent der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden. Der Pädagoge und Musikwissenschaftler aus den Vereinigten Staaten von Amerika spricht über die beiden Musikstücke und die Komponisten.

Der Eintritt ist frei. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V.

Hier können Sie sich für diese Veranstaltung anmelden. Sie sind herzlich willkommen!

Eine Veranstaltung des Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. in Zusammenarbeit mit der Lutherkirchgemeinde Radebeul, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. und HATiKVA e.V.